Bericht der Zeitung NZZ
«Wir brauchen eine bessere Kenntnis der jeweils anderen Landesteile», sagt Daniel Rossellat.
Der Paléo-Gründer und langjährige Stadtpräsident von Nyon Daniel Rossellat verlässt nach achtzehn Jahren die Politik. Trotzdem sprüht er weiter vor Ideen – dank ihm gibt es bald erstmals eine Schweizer Kulturhauptstadt, wie er im Gespräch mit Matthias Sander darlegt.
Sie sprudeln weiter vor Ideen. Sie haben das Konzept Kulturhauptstadt Schweiz lanciert, angelehnt an das EU-Pendant. Der erste Standort wird ab Januar La Chaux-de-Fonds. Braucht das Land wirklich noch mehr Kulturanlässe?
«Die Schweiz braucht Veranstaltungen, die den eidgenössischen Dialog fördern. Wir brauchen eine bessere Kenntnis der jeweils anderen Landesteile. Es gibt kaum Künstler, die in allen Regionen der Schweiz bekannt sind. Stephan Eicher, Emil oder Mummenschanz sind die Ausnahmen.», so Daniel Rossellat.
Daniel Rossellat ist Präsident des nationalen Vereins Kulturhauptstadt Schweiz | Capitale Culturelle Suisse.
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Foto: Salvatore di Nolfi / KEYSTONE